TestAhead: Rückenwind für die Integration der SDS-Produkte

Mit der Einspielung neu gelieferter Software in die hauseigene Integrationstestumgebung startet meist die „heiße Phase“ im Rahmen von Integrationsprojekten: Umfangreiche technische und fachliche Tests müssen in kürzester Zeit sicherstellen, dass sowohl Bestandsprozesse als auch neue Funktionalitäten nahtlos über alle Systeme und Schnittstellen hinweg mit dem eigenen Datenbestand voll funktionstüchtig sind.
Diese Phase der Systemintegration ist durch hohen Zeitdruck und Personalaufwand aus IT und Fachbereich für Software-Tests geprägt. Fehler, die in dieser Projektphase gefunden werden, sorgen für zusätzlichen Analyse- und Verwaltungsaufwand, der die Projektplanung immer wieder auf die Probe stellt.

US-Quellensteuer – QI-Vertrag des Schreckens?

Am 28. September fand in Frankfurt das WM-Seminar zur US-Quellensteuer statt. Angesichts der aktuellen Entwicklungen in diesem Themenbereich war das Seminar komplett ausgebucht, der Veranstaltungsraum mehr als gut gefüllt, und die Vortragenden von Ernst & Young, Commerzbank und HSBC Trinkaus fanden ein hochinteressiertes Publikum vor.

AEoI: Business as Usual oder nach wie vor Neuland?

Am 14. und 15 September fand in London der mittlerweile 14. AEoI Congress von Osney Media statt. Allein die Zahl von mehr als 140 Teilnehmern zeigt das ungebrochene Interesse an Informationen zum Thema CRS. Während FATCA nach den ersten Berichtsperioden langsam zu Business as Usual wird, ist die Implementierung von CRS in Operations und IT erst im Gange und bringt entsprechende Herausforderungen mit sich. Genau dieser Punkt zog sich wie ein roter Faden durch viele der Vorträge, angefangen bei der Welcome Address durch den Chairman John Shoemaker von UBS.

They want it all, and they want it now – Herausforderungen im MiFIR Transaction Reporting

Derzeit stehen viele Finanzdienstleister vor der Frage, wie die Anforderungen für das 2018 wirksam werdende MiFIR (Markets in Financial Instruments Regulation) Transaktionsreporting nach Artikel 26, sowie das kommende SFTR (Securities Financing Transaction Regulation) in der eigenen Systemlandschaft abgebildet werden sollen. Zur Beantwortung dieser Frage lohnt sich ein Blick auf die wesentlichsten Anforderungen, welche in diesem Zusammenhang erfüllt werden müssen.

Konsolidiertes europäisches Finanzmarkt-Reporting in Aussicht?

Am 7. Juli fand im Zentrum Londons die Konferenz „Data Management and Regulatory Reporting for Investment Firms” statt. Die von Infoline organisierte Konferenz stand ganz im Zeichen des bevorstehenden MiFIR Article 26 Transaction Reporting. Die Konferenz zog sehr viel Aufmerksamkeit auf sich. Von großem Interesse für die Konferenzteilnehmer war vor allem die Frage, wie sich der Sektor in einer prä-Brexit-Ära entwickeln würde und insbesondere, wie sich ein regulatorisches Regime, das von der EU vorangetrieben wird, umsetzen lässt. Welche neuen Erkenntnisse konnten wir auf dieser Konferenz gewinnen?

IDES Testing mit i:Reg: Complexity simplified

Regelmäßig ermöglicht es das IRS (Internal Revenue Service) in den USA, das neu entwickelte IDES-Portal für das elektronische Filing der Account Reports unter FATCA zu testen. Zu diesen Tests ist die gesamte Community, also Finanzdienstleistungsunternehmen, Meldebehörden sowie Service- und Softwareanbieter eingeladen.

Mit dem Ziel die jüngsten Erweiterungen von i:Reg vor allem zu den Korrektur-Reports zu verifizieren, hat SDS auch diesmal das IDES-Testfenster von 16.6. bis 30.6.2016 genutzt.

Drei Themengebiete standen für uns im Mittelpunkt:

Wie bereits in vorangegangenen Tests wurde die Handhabung von großen Datenmengen durch das IDES-Portal getestet. Darüber hinaus haben wir wieder bewusst fehlerhafte Files abgegeben, um das Fehlerverhalten zu prüfen und Erfahrungen mit möglichst vielfältigen Error-Meldungen zu sammeln. Und natürlich wurden auch die neuen Funktionen rund um das Amended & Void-Reporting eingehend untersucht.

GEOS T2S-Kompatibilität

Ein Thema, das die Wertpapierabwicklung im Euroraum schon seit längerem beschäftigt, ist die Migration der Zentralverwahrer auf die paneuropäische Settlement-Plattform TARGET2-Securities (T2S). Die Pläne für diese gemeinsame Plattform reichen bis in das Jahr 2006 zurück, wobei sich ihre Einführung mehrfach verzögert hat. Von dem in mehreren Migrationswellen geplanten Umstieg der Zentralverwahrer auf die neue Settlement-Plattform wurde die erste Welle Mitte 2015 erfolgreich absolviert, die zweite Welle wurde am 29.03.2016 abgeschlossen.

Zu den Vorteilen für Teilnehmer am T2S gehören neben der kosteneffizienten Abwicklung vor allem die Prozessoptimierungen im Bereich „Auto Collateralisation“, „Partial Settlement“ und „Transaction Linking“. Darüber hinaus bietet T2S einen verbesserten Service für die Kunden des Teilnehmers sowie einen Zugang zu anderen Teilnehmermärkten.

Usability und User Experience

Usability

Reine Funktionalität reicht heutzutage in Softwarelösungen nicht mehr aus, um Kunden für Produkte zu begeistern. Ein positives Benutzererlebnis wird immer entscheidender für den Erfolg. Eine gute User Experience entsteht nicht durch Zufall – sie ist das Ergebnis einer sorgfältigen Benutzeranalyse, eines sehr guten Verständnisses für das Geschäft des Kunden und eines durchdachten Designprozesses.

Aus diesem Grund wurde Mitte 2015 bei SDS die Rolle des „User Experience und User Interface Professional“ geschaffen, mit der mir die produktübergreifende Verantwortung übertragen wurde, die Usability unserer Produkte zu verbessern und das positive Erlebnis des Kunden mehr ins Zentrum der Produktentwicklung zu stellen. Eine meiner ersten konkreten Aufgaben war die Verbesserung der Usability aller Suchdialoge in i:Reg, die ich in diesem Blog-Beitrag gerne vorstellen möchte.

FATCA-Reporting über i:Reg: Die aktuelle IDES Test Session

IRS building in Washington

Zum Jahreswechsel – genauer von 21. Dezember 2015 bis 7. Januar 2016 – wurde vom IRS das IDES-Portal wieder für Testzwecke zur Verfügung gestellt.

Für die aktuelle Session hatten wir vor allem folgende Ziele vor Augen:

Die Handhabung sehr großer Datenmengen in einem durchgängigen Ablauf vom Upload der Rohdaten in i:Reg über die Erstellung des XML bis zur Rückmeldung des Portals, und das bewusste Austesten des Fehlerverhaltens und der Alert- bzw. Notification-Messages des Portals.

Für den ersten Teil des Tests wurde zunächst ein Satz generierter, synthetischer Rohdaten mit hunderttausenden, melderelevanten Einträgen erstellt. Solche Volumina sind für FATCA selten, weil sie nur in den größten Finanzinstituten der Welt zu finden sind, dennoch können sie von i:Reg problemlos verarbeitet werden. Das mag zunächst für viele Anwendungsfälle akademisch erscheinen, doch spätestens mit dem CRS-Reporting werden viele Institute ähnlich große Datenmengen verarbeiten müssen, da eine große Anzahl von Konten betroffen ist.