RegTech für CRS/FATCA. Eine Momentaufnahme.

Der internationale Finanzdienstleistungssektor musste sich in den letzten Jahren intensiv mit den wichtigsten operativen steuerlichen und regulatorischen Herausforderungen gem. CRS auseinandersetzen und zudem entsprechende Technologien implementiert, die den umfassenden CRS-Anforderungen Rechnung tragen.

Nach der Einführung des Common Reporting Standards (CRS) der OECD durch die Unterzeichnung des Multilateral CAA als Rahmenvertrag im Oktober 2014 sind nicht nur einige Jahre vergangen, sondern auch die Anzahl der Mitgliedsstaaten von ursprünglich 51 auf nunmehr 103 (Stand September 2018) gewachsen.

Da jedoch mehr als die Hälfte der am CRS teilnehmenden Länder Anforderungen artikulieren, die vom eigentlichen Rahmenvertrag abweichen oder teilweise signifikant darüber hinausgehen, stehen heute eine Reihe von Finanzinstituten vor der ernüchternden Situation, dass sich ihre bestehenden RegTech-Lösungen als unzureichend hinsichtlich Breite und Tiefe marktgetriebener Anforderungen erweisen.

Vor dem Hintergrund einer sich dynamisch entwickelnden und zunehmend herausfordernden Thematik ergeben sich daher neue und/oder erweiterte Anforderungen an die Gestaltung, den Betrieb und das Management moderner Technologien für Steuern und Regulierung:

Hohe Datenmengen

Durch den zu erwartenden Beitritt noch weiterer Länder zum CRS wird sich die Notwendigkeit der Verarbeitung hoher Datenmengen in bi- und multilateralen Austauschbeziehungen weiter erhöhen. Die Nachfrage nach hoch performanten und Lösungen, die in der Lage sind große Datenmengen automatisiert zu verarbeiten wird sich naturgemäß verstärken.

Hohe Datenqualität

Vor allem dort, wo unterschiedliche Quellsysteme (z.B. durch unterschiedliche IT-Systeme aus unterschiedlichen Ländern) im Einsatz sind werden die Anforderungen an die Sicherstellung der Datenqualität von Quelldaten steigen. Gefragt sind Lösungen, die in der Lage sind, mangelhafte Daten des Quellsystems zu erkennen und durch Exception Handling Datenkorrekturen zuverlässig und automatisiert durchzuführen.

Hohe Datenanforderungen

Über 50% der aktuell am CRS teilnehmenden Länder haben Anforderungen (Datenanforderungen oder abweichende Schemata) artikuliert, die vom eigentlichen Standard abweichen und/oder teilweise weit darüber hinausgehen. Eine moderne Technologielösung muss demnach die unterschiedlichen Anforderungen flexibel parametrisieren und die verschiedenen landesspezifischen Schemata erstellen können.

Hohe Reaktionsgeschwindigkeit

Reporting Standards können sich auch unterjährig im laufenden Betrieb länderspezifisch ändern oder erweitert werden. Lösungsanbieter die neue Anforderungen zeitgerecht zur nächsten Meldefrist umsetzen können, werden zu bevorzugten Partnern werden.

Hohe Komplexität

Der Unterschied von CRS- zu FATCA-Reporting ist durch eine höhere Komplexität und intensiveren Volumina geprägt. Viele Finanzinstitute haben diese wesentliche Differenzierung bei der Wahl oder Umsetzung Ihrer aktuellen Technologielösung unterschätzt. Sie stellen fest, dass die Erweiterung von teils selbst entwickelten FATCA-Lösung mangels Praktikabilität keine Perspektive hat und erkennen daher zunehmend die Notwendigkeit, diese durch moderne und allumfassende Standard-Software zu ersetzen.

Zusammenfassung

Nach der Einführung des Common Reporting Standards (CRS) der OECD durch die Unterzeichnung des Multilateral CAA als Rahmenvertrag im Oktober 2014 sind einige Jahre vergangen. Mit der sich dynamisch entwickelnden und stetig herausfordernden Thematik ergeben sich zunehmend neue und/oder erweiterte Anforderungen an die Gestaltung, den Betrieb und das Management moderner Technologien für Steuern und Regulierung. Angesichts dieser steigenden regulatorischen Herausforderungen, bei mehr oder weniger unklaren oder an Komplexität gewinnenden Details, stellten viele Finanzinstitute heute die Compliance durch Lösungen sicher, die den notwendigen Automatisierungsgrad und die hohe Leistungsanforderung noch nicht ausreichend abbilden. Daher steht heute eine Reihe von Finanzinstituten vor der ernüchternden Situation, dass sich die aktuell eingesetzten RegTech-Lösungen hinsichtlich Breite und Tiefe marktgetriebener Anforderungen als optimierungsbedürftig darstellen. SDS Kunden hingegen sind mit i:Reg für CRS/FATCA bereits zur Vorbereitung auf die nächste Regulierungswelle übergegangen und hervorragend darauf vorbereitet, die Vielfalt der Anforderungen der nächsten Generation schnell und hochprofessionell zu erfüllen. i:Reg ist eine spezifisch für diesen Zweck entwickelte Reporting Engine, mit der die typischen Meldeprozesse mit höchstem Automatisierungsgrad durchlaufen werden können. Automatische Datenanreicherung und automatisches Auflösen von Exceptions, die Handhabung auch komplexester Sachverhalte und die Einsatzfähigkeit für mehrere Rechtsräume machen i:Reg zur idealen Lösung für multinationale Großkonzerne und Dienstleistungsunternehmen. Und zur bevorzugten Wahl führender, global operierender Finanzinstitute.

 

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