Machen Sie sich bereit für DAC 6. Wrap-up 2018 „Operational Taxes for Banks“, Europa

Die erste Infoline-Konferenz „Operational Taxes for Banks“ hat im Juni in London stattgefunden. Die zweite Konferenz mit demselben Titel folgte in Zürich (Schweiz) im November 2018. Aus unserer Sicht war das Hauptthema dieser Konferenz eindeutig DAC 6, das aus regulatorischer Sicht das „nächste große Thema“ sein wird. Es schien für SDS so, als ob die Bedeutung des Themas noch nicht von allen Institutionen in vollem Umfang erkannt wurde. Wir sehen hier zwei Gründe, warum dies der Fall sein könnte.

RegTech für CRS/FATCA. Eine Momentaufnahme.

Der internationale Finanzdienstleistungssektor musste sich in den letzten Jahren intensiv mit den wichtigsten operativen steuerlichen und regulatorischen Herausforderungen gem. CRS auseinandersetzen und zudem entsprechende Technologien implementiert, die den umfassenden CRS-Anforderungen Rechnung tragen.

Datenqualität als chronische Herausforderung

Es ist eine unangenehme Wahrheit, die gerne übersehen wird: Die Stammdaten sind oft nicht so gut wie man sie gerne hätte. Konkret für das CRS- und FATCA Reporting ist eine sehr hohe Datenqualität notwendig, um korrekte und vollständige Meldungen an die jeweiligen Steuerbehörden zu erzeugen. In der Praxis bleiben oft Datenlücken, deren Behebung aufwendig und kostspielig sein kann. Mit unserer Softwarelösung i:Reg werden diese Lücken rechtzeitig erkannt und können mit den Finanzinstituten behoben werden.

The Times They Are A-Changin’ – Länderspezifische Änderungen für den automatischen Datenaustausch (AEoI)

Eine der wesentlichsten Herausforderungen für internationale Bankengruppen im Zusammenhang mit dem automatischen Datenaustausch ist die enorme Vielfalt länderspezifischer Anforderungen, welche von den beiden Standards FATCA und CRS zum Teil deutlich abweichen oder über diese hinausgehen. Zu allem Überdruss haben zahlreiche Länder nun damit begonnen, ihre Vorschriften für das kommende Reportingjahr anzupassen, wodurch zusätzlicher Änderungsbedarf entsteht.

Was wir vom TCFI-Steuerkongress in London, September 2017, gelernt haben

Der Steuerkongress für Finanzinstitute (TCFI – Tax Congress for Financial Institutions) fand vom 19.-20. September 2017 in London statt. Die Veranstaltung wurde in einem neuen Format abgehalten. Es gab zwei Konferenzen an einem Ort, eine widmete sich dem Automatischen Informationsaustausch (AIA) und eine dem Thema „Steuer und Technologie“. Die beiden Konferenzen mit gemeinsamen Sessions zeigten klar die enge Beziehung der beiden Themenschwerpunkte auf.

US-Quellensteuer – QI-Vertrag des Schreckens?

Regulatory tornado

Am 28. September fand in Frankfurt das WM-Seminar zur US-Quellensteuer statt. Angesichts der aktuellen Entwicklungen in diesem Themenbereich war das Seminar komplett ausgebucht, der Veranstaltungsraum mehr als gut gefüllt, und die Vortragenden von Ernst & Young, Commerzbank und HSBC Trinkaus fanden ein hochinteressiertes Publikum vor.

AEoI: Business as Usual oder nach wie vor Neuland?

Futuristisches Bild

Am 14. und 15 September fand in London der mittlerweile 14. AEoI Congress von Osney Media statt. Allein die Zahl von mehr als 140 Teilnehmern zeigt das ungebrochene Interesse an Informationen zum Thema CRS. Während FATCA nach den ersten Berichtsperioden langsam zu Business as Usual wird, ist die Implementierung von CRS in Operations und IT erst im Gange und bringt entsprechende Herausforderungen mit sich. Genau dieser Punkt zog sich wie ein roter Faden durch viele der Vorträge, angefangen bei der Welcome Address durch den Chairman John Shoemaker von UBS.

IDES Testing mit i:Reg: Complexity simplified

Testing: Zusammenhang Business, Network und connection

Regelmäßig ermöglicht es das IRS (Internal Revenue Service) in den USA, das neu entwickelte IDES-Portal für das elektronische Filing der Account Reports unter FATCA zu testen. Zu diesen Tests ist die gesamte Community, also Finanzdienstleistungsunternehmen, Meldebehörden sowie Service- und Softwareanbieter eingeladen.

Mit dem Ziel die jüngsten Erweiterungen von i:Reg vor allem zu den Korrektur-Reports zu verifizieren, hat SDS auch diesmal das IDES-Testfenster von 16.6. bis 30.6.2016 genutzt.

Drei Themengebiete standen für uns im Mittelpunkt:

Wie bereits in vorangegangenen Tests wurde die Handhabung von großen Datenmengen durch das IDES-Portal getestet. Darüber hinaus haben wir wieder bewusst fehlerhafte Files abgegeben, um das Fehlerverhalten zu prüfen und Erfahrungen mit möglichst vielfältigen Error-Meldungen zu sammeln. Und natürlich wurden auch die neuen Funktionen rund um das Amended & Void-Reporting eingehend untersucht.

FATCA-Reporting über i:Reg: Die aktuelle IDES Test Session

IRS building in Washington

Zum Jahreswechsel – genauer von 21. Dezember 2015 bis 7. Januar 2016 – wurde vom IRS das IDES-Portal wieder für Testzwecke zur Verfügung gestellt.

Für die aktuelle Session hatten wir vor allem folgende Ziele vor Augen:

Die Handhabung sehr großer Datenmengen in einem durchgängigen Ablauf vom Upload der Rohdaten in i:Reg über die Erstellung des XML bis zur Rückmeldung des Portals, und das bewusste Austesten des Fehlerverhaltens und der Alert- bzw. Notification-Messages des Portals.

Für den ersten Teil des Tests wurde zunächst ein Satz generierter, synthetischer Rohdaten mit hunderttausenden, melderelevanten Einträgen erstellt. Solche Volumina sind für FATCA selten, weil sie nur in den größten Finanzinstituten der Welt zu finden sind, dennoch können sie von i:Reg problemlos verarbeitet werden. Das mag zunächst für viele Anwendungsfälle akademisch erscheinen, doch spätestens mit dem CRS-Reporting werden viele Institute ähnlich große Datenmengen verarbeiten müssen, da eine große Anzahl von Konten betroffen ist.